Er starb lächelnd und mit Schalk in den Augen: Fluxus-Pionier Ben Patterson tritt von Wiesbaden aus seine weiteren Reisen an

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Ein großer Wahl-Wiesbadener hat sich von dieser Welt verabschiedet. Ben Patterson starb am Samstag im Alter von 82 Jahren in seiner Wohnung im Wiesbadener Westend . “Lächelnd mit Schalk in den Augen ist Ben Patterson am 25. Juni friedlich eingeschlafen, von hier wird er  seine weiteren Reisen antreten”, schreibt der Nassauische Kunstverein. Mit Ben Patterson verliert die hessische Landeshauptstadt ihren internationalen „Fluxus Botschafter“, der – zur Fortsetzung und Vollendung eines schon bis dahin aufregenden, ereignisreichen und bedeutenden Künstlerlebens – in Wiesbaden seine zweite Heimat fand und dessen weltweit beachtete künstlerische Arbeit aktuell von einer Einladung zur kommenden documenta nach Kassel geprägt war. Zuletzt wurde der am 29. Mai 1934 in Pittsburgh geborene Künstler, der zeitweise auch stellvertretender Kulturdezernent von New York war, 2012 aus Anlass der Aktionen zu 50 Jahre Fluxus mit einer großen Retrospektive im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden geehrt. die zuvor in Teilen im Contemporary Arts Museum Houston zu sehen war. Im gleichen Jahr installierte er den einzigen europäischen Zugang zu seinem Museum for the Subconscious / Museum für das Unterbewusstsein im Eingangsbereich des Kunstvereins. weiterlesen

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Neuer Volkshochschul-Direktor gefunden: Der 37-jährige Philipp Salamon-Menger wird Nachfolger von Hartmut Boger

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Der Vorstand der Volkshochschule Wiesbaden e.V. (vhs) hat den 37-jährigen Dr. Philipp Salamon-Menger zum Nachfolger von Hartmut Boger als Direktor der vhs Wiesbaden berufen, der Ende September in den Ruhestand geht. Der Entscheidung war eine deutschlandweite Ausschreibung der Stelle mit anschließendem Auswahlverfahren vorausgegangen. 49 Kandidaten hatten sich beworben. weiterlesen

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Editorial Juli/August-sensor: Nein, wir reden nicht mit der AfD …

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DirkFellinghauer_Foto(c)SvenKrowas

Nein, wir reden nicht mit der AfD,

liebe sensor-Leserinnen und –Leser, aber wir reden, wenn es Anlass gibt, über die AfD. Speziell über die AfD in Wiesbaden, die sich so gerne als brave Filiale einer regelmäßig alle möglichen Grenzen überschreitenden Partei inszeniert und dabei doch fern von anständig und harmlos agiert und agitiert. Und kaum mehr als heiße Luft produziert. Die bisher zwölf versandten Pressemitteilungen (sie sind akribisch durchnummeriert, deshalb weiß ich das so genau) der AfD Wiesbaden lesen sich wie ein fortwährendes Selbstgespräch. Sie kennen nämlich nur ein einziges Thema: Die AfD Wiesbaden. Inhaltliche Beiträge zu Themen unserer Stadt, zum Leben in unserer Stadt? Zuviel verlangt! weiterlesen

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Der Sommer-sensor ist da!

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sensorWiesbaden_Cover_JuliAugust2016_IllustrationFlorianKremers

Der Sommer ist immer noch nicht so wirklich da, aber: der Sommer-sensor ist da! Die Juli/August-Doppelausgabe ist erschienen, die Verteilung der 20.500 Exemplare an rund 1.000 Auslagestellen in der ganzen Stadt läuft. Wer diesen sensor liest, liest über das große Titelthema Heimat, über Solidarische Landwirtschaft, bedrohte Kitas, die Organisation des Festivals Youth Culture, die ESWE Versorgung-Betriebsband Townworkers und die Wiesbaden Biennale. Außerdem das 2×5-Interview mit der Reflecta-Macherin und Green City Guide Wiesbaden-Herausgeberin Daniela Mahr, den großen Test zu Stadtführungen, den Sommerfestival-Fahrplan und natürlich die besten Veranstaltungen der Stadt. Schaut hin, greift zu, lest los! Ruhig gaaaanz in Ruhe, denn der nächste sensor nach dieser Doppelnummer erscheint erst im September. Und wenn ihr den sensor regelmäßig direkt in eurem Briefkasten haben wollt, abonniert ihn doch einfach. (dif/ Cover Florian Kremers)

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OB lässt fragen: Public Viewing oder nicht? Was denkt ihr?

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Am Morgen nach dem Einzug Deutschlands in Fußball-EM-Viertelfinale fragt OB Sven Gerich nach einem Stimmungsbild der Wiesbadener, ob es für die nun folgenden Deutschland-Spiele ein von der Stadt organisiertes, und finanziertes, Public Viewing geben sollte. Der Magistrat soll hierzu am Dienstag eine Entscheidung fällen. Auf seiner Facebook-Seite fragt Gerich nun: “Morgen soll der Magistrat entscheiden. Gibt es ab dem Viertelfinale Public Viewing in Wiesbaden oder nicht? Oder evtl. nur zum Finale. Die Möglichkeiten: Viertel- und Halbfinale an der Konzertmuschel (zusammen rund 75.000 Euro), Finale dann auf dem Bowling Green vor dem Kurhaus (nochmal rund 100.000 Euro). Oder war das Angebot in der Wiesbadener Gastro so gut, dass wir es gar nicht brauchen? Was denkt ihr? Alle drei Spiele, oder nur das Finale, oder gar nicht? Schreibt mir Eure Meinung.” Innerhalb kürzester Zeit gab es zahlreiche Kommentare – mit einer Tendenz, auf das Public Viewing zu verzichten oder es höchstens zu einem möglichen Finale mit deutscher Beteiligung zu organisieren. In Kommentaren wird einerseits auf das gute Angebot, und eine wichtige Umsatzmöglichkeit, der Wiesbadener Gastronomen verwiesen – den sensor-Public-Viewing-Guide findet ihr übrigens hier, das Foto entstand am Sonntag beim von sensor präsentierten Public Viewing im Kulturpalast -, andererseits  wird angemerkt, dass sich städtisches Geld sinnvoller einsetzen ließe. Es gibt auch Vorschläge wie Kooperationen mit dem Bilderwerfer-Open-Air in den Reisinger-Anlagen oder die Finanzierung durch Sponsoring seitens der IHK oder heimischer Unternehmen. Was ist eure Meinung? Und wo schaut ihr am liebsten die EM-Spiele? (Text/Foto: Dirk Fellinghauer)

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Falk Fatal liebt Fußball-Dramen

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FalkFatalOmmes von der SpVgg. bekommt den Ball im Mittelfeld zugesteckt, lässt Jupp aussteigen und zieht aus rund 20 Metern ab. Ein Schuss wie ein Strahl. Die Spieler sowie die knapp hundertfünfzig Zuschauer, die sich um den Platz des SSV versammelt haben, schauen gespannt dem Ball hinterher. Es geht schließlich noch um einiges. Es ist der letzte Spieltag der C-Jugend-Saison 1992/93, und der SSV kann noch Meister werden. Das gab es seit Jahren nicht mehr, dass eine Mannschaft des SSV einen Titel holen kann. Wir liegen punktgleich mit der SpVgg. auf Platz 2. Ein Sieg heute, und wir sind Meister. weiterlesen

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wiesbadener CDU-Fraktionschef Bernhard Lorenz

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Gegen den Vorsitzenden der Wiesbadener CDU-Rathausfraktion, Bernhard Lorenz, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen den Lokalpolitiker ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet hat. Es geht um umstrittene Honorarverträge: Der hauptberuflich als Rechtsanwalt tätige CDU-Mann bekam einen solchen von der Frankfurter Industrie- und Handelskammer, der Präsident der Frankfurter IHK, Mathias Müller, wurde mit einer bestens dotierten Beratertätigkeit von einer stadteigenen Wiesbadener Gesellschaft angeheuert. Auch gegen ihn laufe demnach ein entsprechendes Ermittlungsverfahren. weiterlesen

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Spontane Kettenlesung für Herzlichkeit und Freundlichkeit heute am Marktbrunnen: Lesende und Zuhörende willkommen

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Für eine Stadt in der sich Bewohner/innen und Besucher/innen mitfühlend und freundlich begegnen lesen heute ab 14 Uhr am Marktbrunnen “Mitmenschen für Mitmenschen”. Die Idee der Initiative Mitmensche Wiesbaden: Jeder Mitmensch, der mag, liest einen Text (Nachricht, Gedicht, Weltliteratur, persönlicher Brief, etc.) vor, der Begegnungen fördert und Menschen zu mehr Herzlichkeit und Freundlichkeit im Umgang miteinander inspiriert. Ob geplant oder spontan, ob gedruckte Texte oder digital aus dem Smartphone – alle Mitmenschen und alle Texte sind willkommen zur Kettenlesung.  Kaffee und Kuchen gibt es auch für Lesende und Zuhörende. Hier geht es zur Veranstaltungsseite. (dif/ Foto Peter Wolf)

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Ring frei fürs Rad – Gemeinsame Tour heute ab 17 Uhr sucht Knackpunkte und Lösungen

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„Wir laden alle Radfahrerinnen und Radfahrer ein, mit uns den ersten und zweiten Ring abzufahren. Dabei wollen wir uns die ‚Knackpunkte‘ ansehen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten finden“, kündigt Carola Pahl, Sprecherin des Arbeitskreises Fahrrad der Grünen die Radtour am heutigen Freitag an. Treffpunkt an der Rathaustreppe um 17:00 Uhr. „Insbesondere die Verbindung vom Hauptbahnhof bis Sedanplatz muss sicherer für die Radfahrerinnen und Radfahrer werden. Immer wieder kommen Bürgerinnen und Bürger mit dem Appell auf uns zu, dass hier endlich ein Radfahrstreifen eingerichtet werden muss. Obwohl die Strecke im Radverkehrskonzept als wichtige Hauptroute ausgewiesen ist, ist auch unter der ehemaligen schwarz-roten Koalition nichts passiert“, so Daniel Sidiani, Sprecher für Stadtentwicklung der Grünen Fraktion. „Es ist höchste Zeit, das Fahrrad nicht nur als Ausflugs-, sondern auch als Alltagsverkehrsmittel zu etablieren. Mit jedem, der freiwillig vom Auto aufs Rad umsteigt, steigt die Chance, den täglichen Verkehrskollaps in den Griff zu kriegen. Dazu brauchen wir aber eine Gleichberechtigung der Verkehrsmittel. Diese Gleichberechtigung fehlt bisher auf dem ersten und zweiten Ring.“ Kritisch begutachten wollen die Grünen bei ihrer Tour u.a. die Situation vor dem Hauptbahnhof, die Querung von großen Kreuzungen und die Auswirkungen des kürzlich vom Ordnungsdezernenten eingeführten temporären Parkens auf der rechten Fahrspur.

 

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Shakespeare-Improvisationen und Sommerfestspiele-Kostprobe heute im Sudhaus der Walkmühle

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Zum Abschluss der Burgfestspielsaison 2015 mit dem „Sommernachtstraum“ und als Einstieg in die Sommerfestspielsaison 2016 zum Shakespeare-Jahr gibt es heute um 19.30 Uhr im Sudhaus der Walkmühle einen besonderen Abend, in Kooperation mit dem Ampere Theater aus Frankfurt. Das kuenstlerhaus43 präsentiert einen Einblick in die aktuelle Produktion „Es war die Lerche“ von Ephraim Kishon (Regie Uta Kindermann) und beleuchtet die Frage: „Was wäre passiert wenn Romeo & Julia nicht am ersten Abend gestorben wären…“. Das Improvisationstheater „Ampere“ (1994 gegründet) improvisiert mit ihrem Musiker alles rund um den wohl bekanntesten Dichter William Shakespeare. Gespielt wird in der ersten Hälfte im aktuellen Bühnenbild von „Pippi Langstrumpf“ und in der zweiten im Bühnenbild „Es war die Lerche“. In der Pause hat die Ausstellung “Heimat” des Künstlervereins Walkmühle geöffnet. Ebenso die dortige Bar.  Weitere Infos unter www.sommerfestspiele-wiesbaden.de

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Das große 2×5-Interview: Maria Magdalena Ludewig & Martin Hammer, 35 Jahre, Kuratorenduo Wiesbaden Biennale

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2x5_Biennale_ganzseitigInterview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

BERUF

Elf Tage lang ist die Wiesbaden Biennale Einladung und Herausforderung zugleich“, schreibt ihr im Editorial zum goldenen Programmheft. Wie meint ihr das?

Martin: Einladung bedeutet, dass wir ein Festival machen, das nicht an der Stadt vorbeigeht. Wir wollen uns in die Stadt hinein öffnen und die Wiesbadener einladen, teilzunehmen. Maria Magdalena: Eine Herausforderung wird es, sich mit den Kunstwerken und Künstlern auseinanderzusetzen. Wir wollen eine Neugier anheizen, sich einzulassen auch auf das, was man nicht kennt. Eine Herausforderung für uns ist, sich eine solche Stadt erst mal zu erarbeiten, was wir in den letzten zwei Jahren intensiv getan haben. Und zwischen den Künstlern und dem Publikum eine Schnittmenge zu finden, dass das miteinander eine Melange eingeht und nicht einfach so nebeneinander steht. Und auch das Kitzeln ein bisschen, Wo kann man den Wiesbadener und die Region ein wenig pieksen? Da haben wir verschiedene Strategien der kleinen Störfaktoren eingebaut und ausprobiert.

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Ein Typ, den man sofort ins Herz schließt: Kanadischer Punk-Poet Rob Moir heute im Hinterhof-Loft der Hessischen Staatsgalerie

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Feine Musik in selten öffentlich zugänglicher spannender Location – diese Gelegenheit bietet heute die Hessische Staatsgalerie in der Oranienstraße 6 beim Konzert mit Rob Moir, der als “Canada´s Punk Poet” angekündigt wird.
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