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KUNSTgespräch zur Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten

Am 09. Juni ab 18 Uhr sind alle Interessierten eingeladen sich zu einem KUNSTgespräch in offener Runde in der BBK SCHAUstelle, Nerostraße 32 zu treffen, das anlässlich der Ausstellung SCHWARZ WEISSe Zeiten stattfindet.

Die Ausstellung läuft bis zum 24. 6. 2018 mit den Öffnungszeiten Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr, BBK SCHAUstelle, Nerostraße 32, Wiesbaden

Farbe ist momentan draußen in Fülle….
aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb sich die Künstlerinnen und Künstler des BBK in ihrer aktuellen Ausstellung mit den mitunter so genannten Nichtfarben Schwarz und Weiß beschäftigen.

Es sind die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten, welche die beteiligten 10 Künstlerinnen und Künstler Manfred Chladek, Rita Eller, Uta Grün, Tine Kaiser, Mathias Kupferschmid, Renate Reifert, Jürgen Schütz, Veit von Seckendorff, Christiane Steitz und Claudia Stöber faszinieren:

  • Den Kontrast ausreizen um somit die Erkennbarkeit der Zeichen zu optimieren.
  • Dem Material nachgehen und die optisch schwarze Tusche im Trockenprozess zart farbig auseinander dividieren lassen.
  • Weiße Ölfarbe in stark haptischen Flächen aufgetragen wird zu „Tastbildern“ für erblindete Menschen.
  • Eine Fotoserie dokumentiert den Auszug der Werkkunstschule aus dem Kunsthaus, visualisiert Ende und Neubeginn.
  • Mit einer schwarz-weiß Kopie des Gemäldes „Das Floß der Medusa“ aus dem Louvre übertragen in einen Scherenschnitt dem „Endzeitgefühl“ nachgehen.
  • “schöne Bilder machen” versus Grausamkeit und Willkür einer ganz anders gearteten Welt.
  • Der Verlauf der Zeit zwischen den gegensätzlichen Polen Schwarz und Weiß zeigt sich in Collagen auf der Grundlage der Schriften des Augustinus.
  • Skurrile Skulpturen, die aus der Wand entwachsen fordern den Besucher heraus die Komfortzone zu verlassen.

 

www.bbk-wiesbaden.de

Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V.

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“Goldene Lilie” wird wieder vergeben – Engagierte Unternehmen können sich bewerben

Ab sofort können sich Unternehmen aus Wiesbaden und Umgebung wieder für die „Goldene Lilie“ bewerben. Seit dem Jahr 2010 werden nun zum achten Mal besonders engagierte Unternehmen aus Wiesbaden und Umgebung mit der „Goldenen Lilie“ ausgezeichnet. Jedes Unternehmen – ob Handel, Handwerk, Industrie oder Dienstleistung – kann sich mit seinem gesellschaftlichen Engagement um diese besondere Auszeichnung bewerben. „Das Engagement der Wiesbadener Unternehmen ist so vielfältig wie die Unternehmen selbst“, betont der Schirmherr, der Wiesbadener Sozialdezernent Christoph Manjura. Die Bewerbungsformulare liegen im Internet unter www.die-goldene-lilie.de bereit. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 1. August 2018. Ausgezeichnet wird das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen in seiner ganzen Vielfalt: Ob Geld- oder Sachspenden für soziale Einrichtungen, die Teilnahme der Mitarbeiter/innen an der Aktionswoche „Wiesbaden Engagiert!“, die Übernahme von Patenschaften oder die kostenlose Beratung gemeinnütziger Organisationen. Diese Vielfalt des Unternehmensengagements in der Region soll durch die Auszeichnung mit der „Goldenen Lilie“ sichtbar gemacht werden. Die Auszeichnung richtet sich nicht nur an große Unternehmen, sondern auch an kleinere Firmen, Handwerksbetriebe und Selbstständige. Gesellschaftliche Verantwortung ist keine Frage der Unternehmensgröße, da sich gerade kleine und mittlere Unternehmen oft ganz selbstverständlich engagieren, ohne dass in der Öffentlichkeit viel davon bekannt wird. Dieses Engagement gerade auch der kleineren Unternehmen soll durch die Vergabe der „Goldenen Lilie“ Anerkennung erfahren.

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Das neue KUZ zeigt sich – und sucht Personal

Erste, noch virtuelle, Einblicke in das neue Mainzer KUZ gibt ein frisch veröffentlichter Video-Rundgang durch ein 3-D-Modell. “Der industrielle Charme wird nach der umfassenden Sanierung, die bis Ende 2018 andauert, erhalten bleiben”, wird im Text zum Video versprochen. Nach der Eröffnung, die für Dezember 2018 anvisiert ist, soll es im KUZ eine große Halle im Erdgeschoss mit einer Kapazität bis zu 1000 Personen sowie einen Raum im Obergeschoss für bis zu 200 Personen geben: “Ausgestattet mit moderner Eventtechnologie wird das frisch sanierte KUZ die perfekte Location für verschiedenste Events wie Kulturveranstaltungen, Workshops, Roadshows, Produktpräsentationen oder Abendevents in bester Lage zum Rhein sein.” Geleitet wird das Mainzer KUZ von dem Wiesbadener Ulf Glasenhardt, der im März 2016 als neue Koordinator vorgestellt wurde und seit geraumer Zeit kräftig an der Entstehung der neuen Location arbeitet – und nun auch schon Personal sucht: und zwar ab sofort  Mitarbeiter (m/w/d) Marketing/ Presse & Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt Kulturmarketing .  (KUZ und Frankfurter Hof), ab 01.09. Assistenz Koordinator Kulturprogramm KUZ (m/w/d), ab 01.09. Leitung Gastronomie (m/w/d) . (dif)

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Mrs. Prince vom Hainerberg – Tochter eines US-Soldaten in Wiesbaden wurde “Most Beautiful Girl” des Megastars

Von Mayte Garcia/Dirk Fellinghauer. Fotos Randee St. Nicholas, Patrick Demarchelier, Steve Parke.

Eine Geschichte wie ein Märchen, aber auch voller Tragik. Als 16-Jährige lernt Mayte Garcia, die damals in der Wiesbadener Siedlung Hainerberg lebt, 1990 den Megastar Prince – der heute 60 geworden wäre – kennen. Nach einer denkwürdigen, für sie fast unwirklichen Nacht in seiner Frankfurter Hotelsuite – in der sie sich nur über das Tanzen unterhalten und Prince sich zahlreiche Videos von Maytes Auftritten als gefragte Bauchtänzerin in Wiesbaden anschaut – entwickelt sich eine jahrelange Beziehung voller Höhen und Tiefen. Nach einer Brief- und Telefonfreundschaft wird Mayte Garcia Princes Tänzerin, dann seine Geliebte und schließlich seine erste Ehefrau. 1996 heiratet das Paar – sie 22, er 37. Das Glück zerbricht, nachdem auf den dramatischen Tod ihres gemeinsamen Sohnes, der nur sechs Tage nach der Geburt starb, eine Fehlgeburt folgt. In „The Most Beautiful Girl“ schildert die Tänzerin, Schauspielerin, Choreographin und Sängerin offen, warmherzig und nicht etwa reißerisch, wie sie die Zeit mit dem künstlerischen Genie erlebte. Und wie sie sich davor als Bauchtänzerin in Wiesbaden etabliert hatte. (mehr …)

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Lenny Kravitz rockt mit Klassikern und neuem Album die Festhalle – Freikarten für “Raise Vibration”-Show

Nach fast dreijähriger Pause kommt Rocklegende Lenny Kravitz endlich wieder live nach Deutschland. Im Rahmen seiner „Raise Vibration Tour 2018“ gibt der Superstar am Mittwoch, 13. Juni, auch ein Konzert in der Frankfurter Festhalle. Bei seinen energiegeladenen Bühnenshows trifft Nostalgie auf neue Stücke. Der gebürtige New Yorker wird neben Klassikern wie „Fly Away“, „American Woman“ oder „Are You Gonna Go My Way“ auch Titel seines neuen Albums im Gepäck haben, das im September erscheint. Im Schlepptau hat er Curtis Harding, der den Abend eröffnet. sensor verlost 2×2 Freikarten – Mail mit Lenny Kravitz-Lieblingssong an losi@sensor-wiesbaden.de 

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Christoph Meckel erhält heute Wiesbadener Lyrikpreis Orphil- Debütpreis an Sibylla Vričić Hausmann

Christoph Meckel *12.06.1935
Schriftsteller, Graphiker

Eine Fachjury hat sich einstimmig entschieden: Der Schriftsteller Christoph Meckel erhält heute im Literaturhaus Villa Clementine den Lyrikpreis Orphil der Landeshauptstadt Wiesbaden, der an den 1991 verstorbenen und viele Jahre in Wiesbaden lebenden Dichters George Konell erinnert. Kulturdezernent Axel Imholz übergibt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung an Christoph Meckel für sein Lebenswerk und insbesondere für den 2017 erschienenen Band „Kein Anfang und kein Ende. Zwei Poeme“ (Carl Hanser Verlag). Mit Christoph Meckel zeichnet die Jury einen vielseitigen Schriftsteller aus, dessen „über Jahrzehnte gewachsenes literarisches Werk sich in die abendländische Dichtungstradition ein- und sie fortschreibt“. Zudem zeichnet die Jury die 1979 in Wolfsburg geborene Lyrikerin Sibylla Vričić Hausmann für ihren Gedichtband „3 Falter“ den mit 2.500 Euro dotierten Orphil-Debütpreis. Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung übernimmt die aus Wiesbaden stammende Baritonsaxophonistin Kira Linn. Sie wird am Klavier von Lukas Moriz begleitet. Ab 20 Uhr in der Villa Clementine. (kal/Foto Veranstalter)

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Visionärer Frühschoppen wird zum “Rueschoppen” und diskutiert Fußgängerzone der Zukunft beim Theatrium

Das an diesem Wochenende zum 41. Mal stattfindende Theatrium, oder auch Wilhelmstraßenfest, ist vor allem für eines bekannt: Feiern, was das Zeug hält. Oft zu Livemusik, mit klasse Bands auf den Bühnen. Beim Wilhelmstraßenfest 2018 kommen am Samstag, 9. Juni, erstmals auch Visionen auf die Bühne. „Der visionäre Rueschoppen“ dreht sich, als Freiluft-Extraausgabe der Reihe „Der visionäre Frühschoppen“, ab 15 Uhr um das Thema: „Fuzo 2025 – Leben in der Stadt: Pulsierend oder öde?“ Interessante Gäste präsentieren und diskutieren auf der Bühne Burgstraße aus ganz unterschiedlichen Perspektiven ihre Ideen rund um „Innenstadt, Fußgängerzone, Einzelhandel – zwischen Herausforderungen, Panikmache und Perspektiven“. (mehr …)

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Fakten, Figuren und Hintergründe der AfD – Zweiter “Moment mal”-Vortragsabend im Hilde-Müller-Haus

Die Wiesbadener Initiative “Moment Mal – Aktion für eine offene Gesellschaft” lädt zum zweiten Mal ins Hilde-Müller-Haus am Wallufer Platz. Die Veranstaltung am Mittwoch, 6. Juni, um 19 Uhr dreht sich ganz um die Fakten, Figuren und Hintergründe der AfD. Der Referent des Abends, Marcus Bensmann, ist Teil des journalistischen Recherchezentrums Correctiv, das im Sommer 2017 noch vor der Bundestagswahl ein „Schwarzbuch AfD“ herausgab. Bereits zu diesem Zeitpunkt schreibt Correctiv, die AfD habe sich längst „zu einer rechtsradikalen Sammlungsbewegung entwickelt, die keine Scheu vor dem Ausfransen in den Rechtsextremismus hat.“

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Weg frei für E-Tankstellen im Wiesbadener Stadtgebiet: 20 Ladesäulen mit 40 Ladepunkten bis Oktober

Der Magistrat der Landeshauptstadt hat in seiner heutigen Sitzung den Weg frei gemacht für die Errichtung von öffentlichen E-Tankstellen im Stadtgebiet durch ESWE Versorgung. Bis Oktober sollen 20 Ladesäulen mit 40 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge entstehen. Unter den Gesichtspunkten räumliche Verteilung, Sichtbarkeit, Parkplatzanzahl und Verweildauer von Ladekunden hätten ESWE-Experten entsprechende Standorte ausgewählt, heißt es. (mehr …)

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sensor-Film des Monats: Nouvelle Vague-Großmutter und Streetart-Star auf besonderem Trip

Mit ihren Filmen wie „Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7“ prägte die 1928 geborene Agnès Varda das moderne Kino als innovative Filmemacherin und „Großmutter der Nouvelle Vague“. Nach zehnjähriger Pause kehrt Varda nun mit einem einzigartigenDokumentarfilm, der als sensor-Film des Monats im Murnau-Filmtheater läuft, zurück. Für “Augenblicke – Gesichter einer Reise” tut sich die Meisterin mit dem über ein halbes Jahrhundert jüngeren Fotografen und Streetart-Künstler Juste Ridicule alias JR zusammen. Gemeinsam reisen sie quer durch Frankreich, fernab jeglicher Touristenorte. Dort suchen sie Menschen auf, die sie fotografieren und überlebensgroß auf Häuserwände kleben, denen sie ihre Geschichte entlocken und denen sie somit die Möglichkeit geben, ihr Gesicht zu zeigen. „2 für 1“-Tickets für 3 Kinofans, Mail mit Wunschtermin an losi@sensor-wiesbaden.de Die Termine sind: 7. Juni, 17.15 Uhr (OmU), 9. Juni, 18 Uhr (DF), 10. Juni, 18 Uhr (OmU) im Murnau Filmtheater.

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Aus den Archiven auf die Bühne: “ton ab” für Zaitsa mit wiederentdeckten Schätzen aus der Ukraine

 Im Rahmen der Reihe „ton ab“ stellt die einzigartige Band Zaitsa ihr aktuelles Programm mit neuen Kompositionen und Arrangements vor. Es besteht größtenteils aus alten ukrainischen Folkloreliedern, die die frühere Wahl-Wiesbadenerin Olga Zaitseva bei der Forschung zu ihrer Doktorarbeit in Musik an der University of Alberta (Kanada) in kanadischen Archiven gefunden hat. Viele dieser Kompositionen sind Unikate und wurden noch vor der Sowjetzeit von ukrainischen Immigranten nach Kanada mitgebracht. Und nun, nach mehreren Jahren Aufenthalt in Nordamerika, kehren die Lieder wieder in die europäische Heimat zurück, um hier in den Interpretationen von Zaitsa gespielt zu werden. Die aus der Ukraine stammende Frankfurter Sängerin und Violinistin sorgt mit ansteckend fröhlicher Ausstrahlung, umwerfend starker Stimme, furiosem Geigenspiel und fantastischen Musikern (Marek Herz – Gitarre, Torsten Knoll – Piano/Gesang, Markus Wach – Kontrabass, Mathias Hößel – Percussion, Martin Standke – Schlagzeug) dafür, dass das Publikum in Feierlaune versetzt wird – am Mittwoch, 6. Juni, um 19.30 Uhr im Kulturforum am Schillerplatz, gegenüber vom Dern´schen Gelände. Karten gibt es, für fast geschenkte 7 Euro, nur an der Abendkasse. (kal/Foto Veranstalter) Hier geht es zu unserem 2×5-Interview mit Olga Zaitseva.