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Rose-Lore Wassoll´s! Rein in den Ruhestand, her mit dem Posten: Kulturdezernentin soll Stadtmuseum-Kuratorium leiten

Diese Meldung ist fast zu unglaublich, um wahr zu sein. Die in Verlängerung gerade noch amtierende Wiesbadener Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz soll nach ihrem Ausscheiden einen neu erfundenen und Gerüchten zufolge auch bestens dotierten Posten bekommen. Die 68-Jährige hat sowohl gegenüber dem Wiesbadener Kurier wie gegenüber der FAZ bestätigt, dass sie die Leitung des Kuratoriums der im Dezember 2016 gestarteten Stiftung Stadtmuseum übernehmen soll – eine Stelle, die es noch gar nicht gibt und die eine Satzungsänderung der Stiftung voraussetzt. Wie der Wiesbadener Kurier hier berichtet, hat in der frisch geschmiedeten Kenia-Kooperation die CDU – jenseits des Kooperationspapiers – ausgedealt, dass der Posten auf ihr Geheiß geschaffen und dann auch gleich von den Christdemokraten besetzt werden darf.  (mehr …)

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Potenziale für das Dernsche Gelände: Studenten zeigen und diskutieren heute Entwürfe im „sam“-Stadtmuseum

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Das neue „sam – Stadtmuseum am Markt“ präsentiert nicht nur die Geschichte der Landeshauptstadt Wiesbaden, sondern will darüber hinaus Impulse zur Zukunft der Stadt und der Region setzen. Passend zur aktuellen Präsentation „Stadt als Bühne. Ideen für die Neugestaltung des Dernschen Geländes“ im Marktkeller lädt das „sam – Stadtmuseum am Markt“ heute um 19 Uhr, bei freiem Eintritt zum Diskussionsabend zu den ausgestellten Arbeiten der Studierenden. (mehr …)

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“sam” soll im September öffnen: Marktkeller von oben dicht, künftiges Stadtmuseum nimmt – mal wieder – Formen an

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Start in Sicht. Das “Stadtmuseum am Markt” (SAM) soll im September eröffnet werden. Diesen Termin nannte heute der kommissarischen Direktor des Stadtmuseums, Dr. Bernd Blisch, auf sensor-Anfrage. Der genaue Termin werde gerade noch intern abgestimmt und soll in Kürze bekanntgegeben werden. Das Team des Stadtmuseums hat- mal wieder, nach dem Rückschlag durch einen Wasserschaden kurz vor der eigentlich Anfang März geplanten Eröffnung – Grund, optimistisch zu sein. „Die Arbeiten zur Behebung des Wasserschadens im historischen Marktkeller gehen gut voran“, berichten Rainer Emmel und Ralph Schüler, Geschäftsführung der WVV Wiesbaden Holding GmbH. Aufgrund des starken Regens Anfang Februar war kurz vor der Eröffnung des „Stadtmuseum am Markt“ Wasser in das Marktgewölbe eingedrungen. (mehr …)

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Warten auf ein Happy End – Die unendliche Geschichte ums Wiesbadener Stadtmuseum

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Von Alexander Pfeiffer. Fotos Kai Pelka.

Der Fastnachtsdienstag ist trüb, doch der Betriebsamkeit im Gewölbekeller unterhalb des Marktplatzes tut das keinen Abbruch. Weiße Holzelemente ziehen sich durch den Raum unter der niedrigen Kuppeldecke. Am Boden sind Glasscheiben aufgereiht, aus denen Vitrinen werden sollen. Entlang der Backsteinwände ziehen sich Belüftungssäulen sowie neue Heizkörper, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur konstant halten. An einer Wand ist ein Plan angepinnt, der zeigt, was hier entsteht: die erste Ausstellung im „Stadtmuseum am Markt“, kurz: SAM. Ein Kürzel, das die Wiesbadener bald im Sprachgebrauch führen sollen. Bernd Blisch, kommissarischer Museumsdirektor, ist guter Dinge: „Ich wünsche mir, dass dieser Ort von den Bürgern angenommen wird. Dass es etwas Selbstverständliches bekommt, sich mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen. Nicht zuletzt gewährt die einen differenzierten Blick aufs Hier und Jetzt.“ (mehr …)

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Hotel statt Stadtmuseum: Filetstück auf der Wilhelmstraße steht ab heute zum Verkauf

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“Hier entsteht das Stadtmuseum Wiesbaden”, stand lange auf einem großen Schild mitten auf dem Grundstück Wilhelmstraße 1 geschrieben. Einige Jahre, zahlreiche Querelen und bis heute ungeklärte Ungereimtheiten später (Stichwort “OFB-Deal”) soll auf dem wertvollen Brachland in allerbester Landeshauptstadt-Lage nun bald ein “Hier entsteht das Hotel XY”-Schild stehen. Das ist zumindest, man ist ja vorsichtig geworden in der Einschätzung städtischer An- und Aussagen in dieser ziemlich unendlichen Geschichte, erklärter Wille der Stadt. Einen entscheidenden Schritt zur Umsetzung des Plans haben die Verantwortlichen nun getan: Ab heute steht das Grundstück zum Verkauf. (mehr …)

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Stadtmuseum-Eröffnung fällt ins (Regen-)Wasser – Verschiebung des Starts im Marktkeller nach böser Überraschung

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“SAM” muss sich gedulden. Das “Stadtmuseum am Markt” kann nicht wie geplant am 2. März im Marktkeller eröffnet werden. Ein böse Fastnachtsüberraschung macht den Verantwortlichen einen dicken Strich durch die Rechnung: Aufgrund des starken Regens in den letzten Tagen ist Wasser in das Marktgewölbe eingedrungen, in dem gerade der Auf- und Einbau des künftigen Stadtmuseums begonnen hatte. Am Fastnachtsdienstag wurde das Malheur entdeckt. Schnell wurde von allen Beteiligten, inklusive OB und Kulturdezernentin, entschieden, nun nichts zu riskieren – und die Eröffnung so lange zu verschieben, bis alles im wahrsten Sinne des Wortes “wasserdicht” ist und eine Gefährdung der auszustellenden Objekte ausgeschlossen werden kann. Rainer Emmel und Ralph Schüler, Geschäftsführung der Marktkeller-Eigentümer WVV Wiesbaden Holding GmbH, sowie Projektleiter Andreas Rettig, ebenfalls WVV, informierten heute mit dem kommissarischen Direktor des Stadtmuseums, Dr. Bernd Blisch, bei einer Pressekonferenz vor Ort über die neue Situation. Ob die Eröffnung nun um ein paar Wochen oder gar um Monate verschoben wird, vermochte heute noch niemand zu sagen. Prüfungen in den nächsten Tagen sollen Aufschluss darüber geben, ob eine “kleine” oder eine “große” Lösung zur Behebung der Probleme notwendig ist. Ungeachtet der unvorhergesehenen Situation soll der Auf- und Einbau des Mobiliars, vor allem der Vitrinen, in den Marktkeller weiterhin vollzogen werden, hieß es im Beisein jeder Menge emsiger Handwerker im Marktgewölbe. Dieses soll künftig Stadtgeschichte zeigen und stellt mit seiner hundertjährigen Historie selbst Stadtgeschichte dar. (Text/Fotos Dirk Fellinghauer)

 

 

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Eröffnungstermin und neuer Name stehen: “Stadtmuseum am Markt” wird am 2. März im Marktkeller eröffnet

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Die Eröffnung des neuen „Stadtmuseum am Markt“ findet am Mittwoch, 2. März, im Marktkeller unter dem Dern´schen Gelände statt. Den Termin, und den neuen – und gar nicht mehr so provisorisch klingenden – Namen gab die Stadt heute bekannt. Damit wird eine “Vision” Wirklichkeit, die OB Sven Gerich (der auf dem Foto an just jenem Ort seinen 40. Geburtstag feierte) vor fast genau einem Jahr bei der sensor– und Walhalla-Veranstaltung “Der visionäre Frühschoppen” erstmals verkündet hatte. Der Marktkeller wurde für das künftige Stadtmuseum am Markt “optimiert”, wie es in der Einladung zu einer Pressevorbesichtigung in der kommenden Woche heißt. Bei dem Termin werden Projektleiter Andreas Rettig von der WVV Wiesbaden Holding GmbH und die verantwortliche Architektin Ute Günzel („echo – Kommunikation im Raum“) gemeinsam mit dem kommissarischen Direktor des Stadtmuseums Wiesbaden, Dr. Bernd Blisch, die laufenden Umbaumaßnahmen und die architektonische Gestaltung vorstellen. Erste Einblicke, wie das “SAM” aussehen und was es zeigen soll, gibt das Darmstädter Büro hier. Mit der Eröffnung des “Stadtmuseum am Markt”, das vom langjährigen Provisorium “Schaufenster Stadtmuseum” in der Ellenbogengasse ins neue Domizil zieht, endet vorerst – und ohne, dass alle relevanten und wichtigen Fragen um die Umstände der bisherigen “Kapitel” abschließend beantwortet und geklärt wären – die unendliche Geschichte eines Wiesbadener Stadtmuseums, das eigentlich an der Wilhelmstraße 1 hätte entstehen sollen. (dif/Foto Dirk Fellinghauer)

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“Wir sind bereit, den Skalp zu geben” – Stadt und OFB kündigen Vergleich zum “Stadtmuseum”-Grundstück Wilhelmstraße 1 an

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Text und Foto: Dirk Fellinghauer.

Zum befürchteten Rechtsstreit um das von der OFB Projektgesellschaft mbH erworbene Grundstück an der Wilhelmstraße, auf dem eigentlich ein Stadtmuseum errichtet werden sollte, wird es wohl nicht kommen. Die Landeshauptstadt Wiesbaden will sich mit der OFB in einem Vergleich einigen. Dies erklärten Wiesbadens Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel (Foto Mitte) und OFB-Chef Alois Rhiel heute früh auf einer Pressekonferenz im Wiesbadener Rathaus.  Als Ergebnis sollen bis zum Jahr 2017 rund 160 Wohnungen und ein 4-Sterne-Hotel einer internationalen Kette entstehen. Der letzte Hoffnungsschimmer für jene, die immer noch von einem Stadtmuseum auf dem Grundstück Wilhelmstraße 1 träumen, ist damit dahin. Bendel und Rhiel übertrafen sich bei der Pressekonferenz in ihrer Begeisterung, welch tolles Ergebnis sie in ihren Verhandlungen erzielt hätten. Nur auf Nachfrage und in Nebensätzen ließ der Investor durchblicken, dass er das bisherige Vorgehen der Stadt bei diesem Deal doch eher für stümperhaft hielt. Nun richtet er den Blick nach vorn und sagte: “Ich habe keine Zweifel und Sorge, mit der Stadt Wiesbaden weiterhin Projekte durchzuziehen und zu realisieren.” (mehr …)

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Debatte um Etatkürzungen: Arbeitskreis Stadtkultur fordert Auflösung des “Projektbüro Stadtmuseum”

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In der Debatte um Kürzungen im anstehenden Wiesbadener Doppelhaushalt, die auch die Kulturträger der Stadt mit der “Rasenmähermethode” treffen sollen, gibt der Arbeitskreis Stadtkultur den Ball an die Stadt zurück. Die Stadt selbst solle für eine Verbesserung der Finanzlage sorgen, um Etatkürzungen – im Raum stehen 4,27% – zu vermeiden. Der konkrete Vorschlag: Schließung des “Projektbüro Stadtmuseum”. Dieses betreibt derzeit das “Schaufenster Stadtmuseum” mit Wechselausstellungen zur Stadthistorie in einem Gebäude in der Ellenbogengasse, das demnächst abgerissen wird. Nach einem Vorschlag von OB Sven Gerich, den Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz mitträgt, soll es anschließend im Marktkeller untergebracht werden. Wir veröffentlichen die heute von Margarethe Goldmann, frühere Kulturdezernentin der Stadt und Sprecherin des Arbeitskreis Stadtkultur mit seinen etwa vierzig angeschlossenen Kultureinrichtungen und -initiativen, versandte Pressemitteilung im Wortlaut. (mehr …)

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Alter Schwede: Wohin zum Teufel mit den 500.000 Stadtmuseum-Exponaten? Zu Ikea!

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Von Dirk Fellinghauer. Fotos Fernsehschirm / hessen fernsehen

Und wieder ein Coup in Sachen Stadtmuseum. Seit das Stadtparlament nach einer knappen Diskussionsphase von gerade mal dreißig Jahren das Vorhaben kürzlich endgültig ins Nirwana gestimmt hat, stellte sich die Frage: Was tun nun mit den 500.000 Exponaten, die für das Museum vorgesehen waren? Not macht bekanntlich erfinderisch und brachte die Stadtpolitiker auf eine spektakuläre Idee: Weg mit dem Zeug! Und zwar nach Wallau. (mehr …)

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Stadtmuseum Wiesbaden – was soll/te da rein? sensor zeigt das ursprüngliche Konzept

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Für die Wiesbadener Stadtregierung und die Große Koalition ist das Thema Stadtmuseum-Neubau endgültig gestorben, in der Stadtbevölkerung wird das Thema weiter rege diskutiert. Immer noch interessieren sich viele brennend dafür, was genau denn eigentlich in einem Stadtmuseum Wiesbaden gezeigt werden soll/te? Eine so naheliegende wie selbstverständliche Frage, die die Verantwortlichen während der gesamten Diskussion partout nicht beantworten konnten oder wollten. Für alle, die es genau wissen wollen, veröffentlichen wir – etwas umständlich, aber das passt ja zum Umgang mit dem Thema – das ursprüngliche Konzept des Historikers Prof. Lothar Gall aus dem Jahre 2003, das Ausgangspunkt und Grundlage aller, auch baulichen, Überlegungen sein sollte. Wer möchte, bekommt das Ganze auch per Mail zugeschickt: kurze Nachricht an hallo@sensor-wiesbaden.de genügt. Kürzlich hat das hessen fernsehen in der Sendung “Hauptsache Kultur” in diesem Beitrag über die “Provinzposse” um das Stadtmuseum berichtet. (dif)

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Platzt der Knoten oder die Koalition? Heute Showdown zum Stadtmuseum-Grundstück an der Wilhelmstraße

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Knapper geht es nicht. Bis zur letztmöglichen Minute ringt heute die Große Koalition um eine Einigung in der großen Frage, was nach dem Scheitern der Pläne für das Stadtmuseum an der Wilhelmstraße mit dem bereits an die OFB veräußerten Grundstück geschehen soll. Platzt bis zur entscheidenden – öffentlichen – Sitzung des Stadtparlaments heute um 16 Uhr nicht der Knoten, dann platzt wohl die Große Koalition. Die Auflösung des Kaufvertrags gilt so oder so als sicher. Fast zeitgleich informiert heute der Förderverein Stadtmuseum zum Thema “Stadtmuseum – Ein Neuanfang”. (mehr …)