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Wiesbadens lokal-o-mat geht mit analogem Startschuss online – Aktion am Samstag vor dem Rathaus, OB darf als erstes ran

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Um was es geht bei der Kommunalwahl am 6. März und wie das geht mit der Kommunalwahl, das erzählen wir in unserer aktuellen März-sensor-Titelgeschichte. Bleibt trotzdem noch die Frage: Wen wählen bei der Kommunalwahl in Wiesbaden? Bei der Suche nach Antworten darauf hilft der lokal-o-mat Wiesbaden, der eigens für unsere Stadt konzipierte kommunale Wahl-O-Mat. An diesem Samstag wird der erst dritte bundesweit realisierte lokal-o-mat (nach Düsseldorf und Ahlen) freigeschaltet. Den Startschuss gibt OB Sven Gerich am 13. Februar um 10 Uhr auf dem Schloßplatz, auf der Wappeninsel direkt vor dem Rathaus – anhand einer unterhaltsamen analogen Version, die anschließend alle Interessierten nutzen können und direkt vor Ort ihr persönliches „Wahlergebnis“ erhalten. Auch sensor ist dabei.

Pünktlich mit Beginn der heißen Wahlkampfphase können die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener ihre lokalpolitischen Präferenzen mit den Positionen der Parteien abgleichen. Erstmalig wird ein eigens für die Wiesbadener Kommunalpolitik konzipierter Wahl-O-Mat angeboten, der lokal-o-mat Wiesbaden. Um 10 Uhr wird auf dem Schlossplatz eine analoge Version des lokal-o-maten installiert. Plakatwände, auf denen die zu bewertenden Thesen bedruckt sind, und farblichen Klebemärkchen ermöglichen die Bewertung der Thesen und den Abgleich der Positionen. Alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener sind eingeladen, mit OB Gerich die 30 Thesen zu bewerten, ihre Positionen abzugleichen und miteinander zu diskutieren.

30 Thesen zu Wiesbadener (Streit-)Themen

Nach dem analogen Startschuss können unter www.lokal-o-mat.de alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener ab Samstag insgesamt 30 Wiesbaden-bezogene politische Aussagen zu ganz unterschiedlichen (Streit-)Themen bewerten und zustimmen,  ablehnen oder sich neutral positionieren. Nach der Bewertung der 30 Thesen zur kommunalen Politik findet ein Abgleich mit den Positionen der zur Wahl stehenden Parteien und Wählerbündnisse statt. Im Ergebnis erhalten die Anwender diejenige Partei oder das Wahlbündnis angezeigt, welches ihren lokalpolitischen Präferenzen am nächsten kommt. „Wobei hier wichtig ist zu betonen, dass der lokal-o-mat keine Wahlempfehlung ausspricht, sondern lediglich der Information dient und im Idealfall die Bürgerinnen und Bürger zur Auseinandersetzung mit kommunalpolitischen Themen und Fragestellungen anregt“, heißt es seitens der Verantwortlichen.

Seit Oktober hatte sich ein Redaktionsteam, dem auch sensor-Chefredakteur Dirk Fellinghauer angehörte, mehrfach im für die Aktion federführend verantwortlichen Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik getroffen, um die 30 Thesen zu erarbeiten. Welche Thesen das Rennen gemacht haben, erfahren alle Interessierten ab Samstag. (dif)