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Kommen und Gehen in Wiesbadens Gastro- und Geschäftswelt – Abschied von chichino und schön schräg

Mit schönschräg verabschiedet sich ein besonderer Frisörsalon. „Hello Mainz, bye bye Wiesbaden“, schreibt Inhaber Christian Bürger auf Facebook: „Mit feuchten Augen hinter der Hornbrille werde ich am 28.02. die Salontüren in der Georg-August-Zinn-Straße schließen und Wiesbaden Tschüss sagen“. Um die Ansprüche und Qualität halten zu können, für die er und sein Salon stünden, wolle er sich „mit voller Kraft und ganzem Herzen“ auf seinen Salon in der Mainzer Altstadt konzentrieren. (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Schweißtreibende Lesungen, Tinder-Paradies, Neujahrs-Jazz & Daytime-Rave

Von Selma Unglaube und Samira Schwarz. Fotos: Veranstalter.

Wiedersehen macht Freude: Vor allem mit unglaublich guten Veranstaltungen. Wie bei dem von sensor präsentierten einmaligen, nein zweimaligen Leseabend in der Kaiser-Friedrich-Therme, der Wiederaufnahme der interaktiven Performance „Tinder me to Paradise“ oder der endlich stattfindenen nächsten Club Loyal Tages-Party im Schlachthof. Brandneu und spannend verspricht die Ausstellung von Annika Kahrs (Foto links) im Nassauischen Kunstverein zu werden.

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Homosexuellenprozesse, Berliner Bordell, große Liebe & Einblicke in die queere Community: Homonale startet

Mit Bernd Lottermann, besser bekannt als „Ronny Rolls“, ist auch ein bekanntes Wiesbadener Gesicht in dem Film „Das Ende des Schweigens“ zu sehen, der an diesem Freitag das queere Filmfest „Homonale“ im Caligari eröffnet.

Das alljährliche queere Filmfest kehrt ins Caligari zurück. Von Freitag, dem 27. Januar, bis Montag, den 30. Januar, präsentiert die Homonale zum 23. Mal Filme des queeren Filmschaffens. Elf Highlights haben es in das diesjährige Programm geschafft und tauchen ein in Geschichten der Homosexuellenprozesse, in Berliner Bordelle bis zurück in die Nachkriegszeit. Organisiert von einem ehrenamtlich arbeitenden Filmteam in Kooperation mit dem Kulturamt und dem DFF verspricht das Programm eine unglaubliche Vielfalt.

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Widerstand wirkt auch im Kleinen: „Die Macht der Entscheidung“-Film und Gespräch in der Bergkirche

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Erinnern an die Opfer“ rund um den 27. Januar als nationaler und internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet in der Bergkirche – sowohl Drehort als auch Schauplatz des dargestellten Geschehens – am Sonntag, 29. Januar, 11.30 Uhr, die Vorführung des besonderen Kurzfilms „Die Macht der Entscheidung“ statt. (mehr …)

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Walhalla-Projektleitung besetzt – Wiesbaden-Wurzeln und Berlin-Horizont: Vanessa Remy startet am 1. Februar

Während sich in Sachen Walhalla-Zukunft hier und da vermehrt eine „Das
wird doch eh´ nichts mehr“-Stimmung breit macht, kommt diese Personalie genau zu diesem Zeitpunkt vielleicht genau richtig: Vanessa Remy tritt am 1. Februar die neu geschaffene Stelle für die Projektleitung Walhalla an. (mehr …)

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„Sprechen wir über Geld und Leben“ – Kunstsalon-Reihe startet heute im Kunsthaus / Stipendiaten-Ausstellung

Das Kunsthaus Wiesbaden startet mit einer vierteiligen Salonreihe „Sprechen wir über Geld und Leben“ zu den heutigen Arbeits- und Lebensbedingungen von Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden. Der erste Kunstsalon zu diesem Thema findet heute um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. (mehr …)

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Energiebündel zwischen E und U, Klassik und Folklore – Martynas Levickis mit Akkordeon & Orchester im Kurhaus

Der Akkordeonist Martynas Levickis ist weltweit einer der führenden Vertreter seines Instruments und wird für seine Virtuosität und Vielseitigkeit im klassischen und zeitgenössischen Repertoire gefeiert. Am 25. Januar ist er zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Susanne von Gutzeit um 20 Uhr zu Gast im Kurhaus Wiesbaden. (mehr …)

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„Unrecht und Willkür nie Platz geben“: Staatstheater erklärt sich zu Maifestspiele-Gastspiel von Anna Netrebko

Staatstheater-Intendant Uwe Eric Laufenberg auf der Bühne, auf die er Opernstar Anna Netrebko für die Internationalen Maifestspiele 2023 eingeladen hat. Eine Entscheidung, die für Wirbel in der Stadt- und Landespolitik sorgt. Foto: De Da Productions

Wenige Minuten nach der Veröffentlichung des Protest-Statements von Stadt Wiesbaden und Land Hessen erklärt sich das Staatstheater Wiesbaden zum geplanten Gastspiel von Opernstar Anna Netrebko bei den Maifestspielen 2023. (mehr …)

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Wirbel um Anna Netrebko-Auftritt bei Maifestspielen – Stadt und Land protestieren und ziehen Konsequenzen

Anna Netrebko im Juni 2012 in Wiesbaden, bejubelt beim Open Air-Konzert auf dem Bowling Green gemeinsam mit ihrem damaligen Gesangs- und Lebenspartner Erwin Schrott (rechts). 2023 nun Protest statt Jubel: Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs woll(t)en die Landeshauptstadt Wiesbaden und das Land Hessen den geplanten Auftritt des Opernstars bei den Maifestspielen verhindern. Archivfoto: Dirk Fellinghauer

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden als Gastgeber der Internationalen Maifestspiele hat sich gegen einen geplanten Auftritt der Opernsängerin Anna Netrebko bei den Maifestspielen 2023 ausgesprochen. Die Hessische Landesregierung unterstützt diese Haltung – mit weitreichenden Konsequenzen.

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Revolutionäre Erhebung in Wiesbaden am 4. März 1848 – Vortrag und Gespräch am 3. Februar im Marleen

Am 4. März 1848 kommen ca. 30.000 Menschen vor dem Wiesbadener Schloss zusammen, um politische Veränderungen einzufordern. Die Residenzstadt des Herzogtums Nassau ist damit Schauplatz einer der größten Demonstrationen des Revolutionsjahres 1848, dessen 175. Jubiläum in diesem Jahr begangen wird. Über Ursachen und Folgen des „tollen Jahres“ 1848/49 spricht nun Claus-Jürgen Göpfert mit Torsten Weigelt (Foto), Autor des Buches „Gagern – Pioniere der deutschen Demokratie“. Im „Marleen“ beleuchten sie  einen wichtigen Abschnitt der deutschen und hessischen Demokratiegeschichte. (mehr …)

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So wohnt Wiesbaden – im Rheingau: Evi Niessner & Mr. Leu in ihrem Fachwerk voller Musik und Kunst

Von Marta Moneva. Fotos Samira Schulz.

Wo wohnt das Wiesbadener Cabaret? Nicht direkt in, aber bei Wiesbaden, nämlich in Kiedrich. Hier lebt die gebürtige Wiesbadener Cabaret-Künstlerin und Sängerin Evi Niessner mit ihrer Familie, zu der Mann Rainer Leupold (aka Mr. Leu), Sohn Benjamin und Hund Fritz gehören. (mehr …)