| | Kommentieren

Trauer um Mäzen Ferdinand Neess – Er machte Wiesbaden mit seiner Schenkung zur Jugendstil-Stadt

Hessen, Wiesbaden und das Museum Wiesbaden trauern um den Kunstsammler Ferdinand Neess. Der Mäzen Neess hatte dem Land Hessen im Frühjahr 2017 seine einzigartige Jugendstil-Sammlung geschenkt, die im Landesmuseum in Wiesbaden zu sehen ist. Am Sonntag ist er im Alter von 90 Jahren verstorben. Auch Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Kulturdezernent Axel Imholz würdigen seine Verdienste. (mehr …)

| | Kommentieren

Domäne Mechtildshausen übernimmt Museumscafé – „Café Mechtild“ eröffnet am 1. Februar und setzt auf bio

Die Domäne Mechtildshausen wird das Café im Museum Wiesbaden übernehmen und ab 1. Februar als „Café Mechtild“ betreiben.  Das Museum Wiesbaden und die Wiesbadener Jugendwerkstatt (WJW) gehen dafür eine Kooperation ein.  Versprochen wird unter der neuen Leitung ein Speisenangebot aus hochwertigen und regionalen Bioland-Produkten. In den letzten Jahren war das Museumscafé von Feinkost Feickert betrieben wurden. Während des derzeitigen Umbaus versorgt das Kaffeemobil „Die kleine Seifenblase“ die Gäste im Foyer des Museums, und die alte Bibliothek dient bis Ende Januar als Café. Details zum künftigen Konzept und Angebot stellen Stadtrat Christoph Manjura, Vorsitzender des Aufsichtsrates der WJW, Werner Backes, Geschäftsführer Domäne Mechtildshausen, WJW, und Dr. Jörg Daur, Stellvertretender Direktor Museum Wiesbaden, am 7. Februar der Presse vor. (dif)

| | Kommentieren

Nie wieder! Wiesbaden gedenkt aller Opfer des NS-Regimes – heute am Holocaust-Gedenktag und jederzeit

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Schlachthof.

„Bis 1933 lebten in Wiesbaden über 3.000 Menschen jüdischen Glaubens bzw. jüdischer Herkunft“, ist auf der offiziellen Seite der Stadt Wiesbaden zu lesen, und: „Beim Einmarsch der Amerikaner im Frühjahr 1945 befanden sich nur noch zirka 20 Menschen jüdischer Herkunft in Wiesbaden.“ Genau an jenem Ort, von dem aus während der NS-Gewaltherrschaft  Wiesbadener Jüdinnen und Juden deportiert worden sind, haben Künstler eine beeindruckende  Form der Erinnerung an jenes Verbrechen geschaffen. „Am heutigen Tag wollen wir das Mahnmal an den Bahngleisen hinter unserer Halle ins Bewusstsein rufen“, schreibt das Kulturzentrum Schlachthof. Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren, wird seit 1996 als nationaler und internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Wiesbaden gedenkt aller Opfer des NS-Regimes mit zahlreichen Kulturveranstaltungen. Im Mittelpunkt der heutigen zentralen Gedenkveranstaltung steht  die Erinnerung an die Shoah. (mehr …)

| | Kommentieren

Gastspiel „Souvenir“ lässt Legende um Florence Foster Jenkins aufleben – am 1. und 2. Februar im Staatstheater

Foto: Marco Piecuch

‚Madame Flo’ war und ist ein Phänomen. Die reiche amerikanische Erbin sang in den 1940er Jahren vor einem hin-(und her-)gerissenen New Yorker Publikum nicht nur leidenschaftlich gerne die Klassiker der Opernliteratur, sondern sang diese auch total und zum Erbarmen falsch! Am Samstag, 1. Februar, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 2. Februar, um 16 Uhr, ist das Schauspiel »Souvenir« von Stephen Temperley in der Inszenierung von Ulf Dietrich im Kleinen Haus des Staatstheaters zu Gast.

(mehr …)

| | Kommentieren

Reise zu inneren Ressourcen und persönlicher Strahlkraft: Präsentationstraining mal anders in der Tanzschule Jaleo

Dass Präsentationstraining auch Spaß machen darf, erfahren Teilnehmer*innen des Seminars „Präsentationstraining mal anders“ am 1. und 2. Februar von jeweils 10 bis 16 Uhr und 10 bis 14 Uhr in der Tanzschule Jaleo, Blücherstraße 20. Dort nehmen Christine Stahl und Christiane Hechler ihre Schüler*innen mit auf  eine Reise zu den inneren Ressourcen und zu persönlicher Strahlkraft.  (mehr …)

| | Kommentieren

Nur heute! „tête à tête im Atelier“ über den Dächern – Skurrile Streifzüge durch die Lokalzeitungs-Seiten

Im Rahmen der Ausstellung „tête à tête im Atelier“ werden im Atelier im Rheingauviertel 29 skurrile Werke präsentiert: Werke, die zustande gekommen sind, als zwei Künstler*innen, Mireille Jautz und Bernd Schneider, einen Streifzug durch die Lokalseiten Wiesbadener Tageszeitungen 2019 unternommen haben.

(mehr …)

| | 2 Kommentare

sensor-Wochenendfahrplan: Frische Kunst, verborgene Schätze und ein Wohnzimmer in Feierlaune

Von Alia Bouhaha und Selma Unglaube. Fotos Veranstalter.

Der erste Monat des neuen Jahres ist fast schon rum – das Wochenendprogramm aber lange noch nicht. Im Gegenteil: Bei manchen Veranstaltern geht es erst grad richtig los. Das thalhaus Theater hat beispielsweise das neue Programm veröffentlicht und startet mit der „Bibliothek des Zufalls“ ins Wochenende. Für Kunstbegeisterte gibt es etliche Vernissagen, etwa im Frauen Museum oder im Walhalla im Exil – sehr sehenswert auch die bereits in den letzten Tagen eröffneten Ausstellungen „Die Freiheit der Kunst / Der Kunst ihre Freiheit“ im Nassauischen Kunstverein, „Koexistenz“ im Kunstverein Bellevue-Saal und „40 hoch 2“ im Rathaus. Auch Theaterfreunde kommen mal wieder auf ihre Kosten. Vom Hessischen Staatstheater, über das Akzent Theater, bis hin zum kuenstlerhaus43 erwartet die Zuschauer*innen genreübergreifende Schauspielkunst. Und im Kino bleibt die Leinwand nicht schwarz. Neben dem Kinoerlebnis mit Aretha Franklin läuft etwa der sensor-Film des Monats „Die Puppe“.

(mehr …)

| | Kommentieren

Kunstkneipe im Exil eröffnet heute: „Generation Jung & Ungesehen“ bekommt neuen Raum – Vernissage 19 Uhr

Die „Kunstkneipe im Exil“ eröffnet heute in der Nerostraße. Zum Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe, die ihren Anfang beim Visionären Frühschoppen zum Thema Junge Kunst in Wiesbaden nahm, lädt das Walhalla im Exil am 24. Januar um 19 Uhr zur Vernissage ein. In einer Gruppenausstellung unter dem Motto „Generation Jung & Ungesehen“ zeigen die jungen Künstler Aurelio Diagnino, Lenard Ludemann und Tim Partenheimer ihre Werke.

(mehr …)

| | Kommentieren

Gründer berichten am 25. Februar: Qytera-Station-Lagardère

Bei #GründerBerichten stehen 3 hochkarätige Startup-Gründer im Vordergrund, die weit über die Region bekannt sind. Sie teilen mit uns ihre persönliche Geschichte und gewähren uns einen unverstellten Blick hinter die Kulissen: Geschichten, die du auf keiner Website und in keinem Pressetext findest: von großen Erfolgen und schwachen Momenten, von Erlebtem und Gelerntem. (mehr …)

| | Kommentieren

Rheingau Musik Festival steht: sensor präsentiert Angélique Kidjo und „Babylon Berlin“-Orchester

Von Selma Unglaube und Dirk Fellinghauer. Fotos Joachim Gern, Rheingau Musik Festival.

Das 33. Rheingau Musik Festival bringt in diesem „Sommer voller Musik“ unter dem Motto „Freiheit“ rund 140 hochkarätige Konzerte auf diverse Bühnen. Das Programm steht und wird zur Stunde auf einer Pressekonferenz präsentiert, der Kartenvorverkauf hat soeben begonnen. sensor präsentiert zwei so unterschiedliche wie besondere Konzert-Highlights. (mehr …)