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sensor-Wochenendfahrplan: Die schönsten Orte, um dem Frühling “Hallo” zu sagen

Von Nico Lange. Fotos Veranstalter.

Nun ist er endlich so richtig da. Der Frühling. Die Stadt duftet, strahlt, die ersten Bäume werfen erschöpft von der Wärme die Blütenblätter ab und alle zeigen ihre Käsebeine in kurzen Röcken und Hosen. Und unsere Stadt hat wieder jede Menge zu bieten um nicht in Verlegenheit zu kommen mit der Frühjahrsmüdigkeit auf dem Sofa zu versauern. Filmfestival GoEast, see-conference mit vielen Workshops, Tanzen gehen, Spargel & Wein auf dem Markt einkaufen, sich dehnen, den Grips auf Trab bringen, neue Sportarten ausprobieren oder mal das Fahrrad aus dem Winterschlaf holen und aufpolieren. Alles scheint möglich. Macht was Schönes draus. Happy Wochenende! (mehr …)

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“Free Kirill”: Staatstheater-Intendant bietet Ex-Kanzler Gerhard Schröder seinem Freund Putin als Geisel an

Zu den diesjährigen Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden ist am 3. und 4. Mai das Ensemble des Gogol Centers Moskau mit seinem, von sensor als Medienpartner präsentierten, Gastspiel »Who is happy in Russia?« eingeladen  – eine Inszenierung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikov. Da Serebrennikov weiterhin in Moskau unter Hausarrest steht, entwarf Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, eine Kunstinstallation als politisches und künstlerisches Statement. (mehr …)

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“Verräter” Can Dündar streng bewacht zur Lesung und Diskussion in Wiesbaden – Vorverkauf nur bis 21.04.

Can Dündar © Milena Schlösser

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Freiheit für das Wort“ kommt der türkische Journalist Can Dündar am 26. April nach Wiesbaden. Wegen der erwarteten großen Nachfrage wurde die Lesung und Diskussion ins Kulturforum am Schillerplatz verlegt.  Dündar ist der ehemalige Chefredakteur der Tageszeitung „Cumhuriyet“. Er glaubt noch an die „andere“ Türkei, die demokratisch und weltoffen ist. Doch wer noch Widerspruch wagt, wird in der Türkei als Terrorist oder Landesverräter diffamiert. Seit Juni 2016 lebt Dündar im Exil in Berlin. Auch hierzulande kann der Journalist sich nicht frei bewegen – den fanatischen Anhängern von Erdogan gilt er als Landesverräter und wird von Landsleuten massiv bedroht. Im Gespräch mit Wiesbadener Kurier-Chefredakteur Stefan Schröder wird es um Dündars aktuelles Buch „Verräter. Aufzeichnungen im deutschen Exil“ gehen sowie allgemein über die Situation in der Türkei und das Thema Meinungsfreiheit. Die Veranstaltung findet unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen, begleitet von Landeskriminalamt, Polizei Westhessen udn einem privaten Sicherheitsdienst, statt.  Einen Kartenvorverkauf gibt es nur bis zum Samstag, 21. April, und nur in der Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930 sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. Es gibt keine Abendkasse. Einlass zwischen 18.15 und 19:15 Uhr. Aus Sicherheitsgründen können Karten nur erworben werden, wenn beim Kauf Namen, Geburtsdatum sowie Adresse angeben werden. Die Eintrittskarten sind nicht übertragbar. Bei Einlass muss ein gültiger Personalausweis oder ein Reisepass mit Meldebescheinigung zum Abgleich mit der Besucherliste vorgezeigt werden. Ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen verlosen wir 3 Exemplare von Can Dündars Buch “Verräter. Aufzeichnungen im deutschen Exil” – einfach eine Mail mit Absender und Postanschrift schicken an losi@sensor-wiesbaden.de

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Helge Wagner zeigt erstmals Monster-Kunst: “Opening” heute im Wakker – Kommentar zur Konsumkultur

„Unter dem Titel `Original Monster Series´ präsentiert der Wiesbadener Künstler Helge Wagner eine Reihe detailverliebter Collagen, die sich der Ästhetik von Monstern, Zombies und Okkultismus zuwenden. Er kreiert einzigartige Charaktere, die auch als Hommagen an berühmte Comic-(Anti)Helden gesehen werden können. Als Grundlage seiner Collagen benutzt Wagner ausschließlich Werbe-Ikonografie aus Zeitungen, Magazinen, Prospekten und Flyern. Das Material hebt die künstlerischen Arbeiten auf ein nächstes konzeptionelles Level, denn es besteht hauptsächlich aus Stock-Fotografien und CGI’s (Computer Generated Images). Man braucht nicht viel Fantasie, um sich diese Bilder als Zombies der Fotografie vorzustellen, die, weder tot noch lebendig, durch die immer gleichen Werbemedien geistern. Helge Wagner haucht den Fragmenten unserer visuellen Kultur neues Leben ein und gibt, ganz nebenbei, einen ambivalenten Kommentar zur Konsumkultur unserer Zeit ab.“

Die Ausstellung „Original Monster Series“ im Wakker am Wallufer Platz (www.wakker-wiesbaden.de) zeigt 7 Collagen des Künstlers. „Opening“ am 19. April, 19 Uhr. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kontakt Helge Wagner: hw.cowoffice@gmail.com

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“Gender Equality”-Filme: Studierende aus sieben Ländern geben heute der Gleichberechtigung ein neues Gesicht

Im Rahmen der Internationalen Woche der Hochschule Mainz findet heute eine spannende Veranstaltung im Museum Wiesbaden statt. 35 Kurzfilme von 140 Studierenden aus sieben Ländern, unter anderem Israel, Polen und Chile, zum Thema “Gender Equality” werden gezeigt beim “International Film Evening” um 20 Uhr.  Es lohnt sich aber, früher zu kommen – ab 18 Uhr kann im Rahmen der Veranstaltung die aktuelle Gerhard Richter-Ausstellung besichtigt werden, ab 19 Uhr wird eine begleitende Posterausstellung eröffnet, es gibt Austausch Wein und Brezel. Organisiert wird der Abend – und das ganze Projekt – von Prof. Sylvie Pagé und von Hamza Alpoguz. (mehr …)

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Andrea Ypsilanti kommt heute mit ihrem Buch “Und morgen regieren wir uns selbst” ins Georg-Buch-Haus

Sie hat lange als Referatsleiterin in der Hessischen Staatskanzlei gearbeitet und 2008 Roland Koch eine fette Wahlniederlage beschert – mit für sie am Ende bitteren Ausgang. Nun hat Andrea Ypsilanti ein Buch veröffentlicht, in dem sie sich Gedanken über die deutsche und europäische Sozialdemokratie macht. „Und morgen regieren wir uns selbst“ heißt ihr Buch, das zu großen Teilen eine Streitschrift ist und mit Ideen aufwartet, wie man die strauchelnde Sozialdemokratie vor der Bedeutungslosigkeit schützen kann.  Live, eintrittsfrei und in „roter“ Farbe  heute – nur zufällig drei Tage vor dem großen SPD-Sonderparteitag in Wiesbaden – um 19.30 Uhr auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Georg-Buch-Haus in die Wellritzstraße. (nla/Foto Veranstalter)

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goEast-Auftakt – Festival des mittel- und osteuropäischen Films startet heute im Caligari

Das von sensor als Medienpartner präsentierte goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films  begibt sich in seiner 18. Ausgabe im Festivalkino Caligari und weiteren Spielstätten – wie dem Festivalzentrum in der besonderen Atmosphäre der Casino-Gesellschaft –  auf filmische Identitätssuche – in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das goEast Symposium feiert 100 Jahre Estland, Lettland, Litauen ,  das Spezialprogramm Prag 1968 blickt zurück auf die Ereignisse des Prager Frühlings. Das diesjährige goEast Porträt ist dem russischen Filmemacher Boris Khlebnikov gewidmet, der wie kaum ein anderer das Russland der Putin-Ära zum Thema macht. goEast bietet auch  jungen Filmschaffenden zahlreiche Möglichkeiten, ihre Arbeiten vorzustellen und neue Projekte zu entwickeln. Das vom Deutschen Filminstitut veranstaltete Festival bietet, erstmals unter neuer Leitung (siehe 2×5-Interview mit Heleen Gerritsen) ein vielfältiges Programm an Filmvorführungen, Workshops, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen. Ach ja, und mit ausschweifenden Partys – vom 18. bis 24. April. Als Eröffnungsfilm läuft heute um 21.30 Uhr im Caligari “Fratze” von Małgorzata Szumowska . Langjährigen goEast-BesucherInnen ist die Regisseurin bestens bekannt; 2014 war ihr das goEast Porträt gewidmet. 2015 eröffnete ihr Film BODY das Festival. In ihrem neusten Film, der bei der Berlinale den Silbenern Bären gewann, nutzt sie die Bausteine einer klassischen Frankensteingeschichte, um soziale Missstände wie Fremdenfeindlichkeit, religiösen Fanatismus, übereifrigen Konsum und das marode Gesundheitssystem im zeitgenössischen Polen zu entblößen. Mit starken, traumhaften Bildern und einem energetischen Soundtrack gelingt Szumowska ein beeindruckend vielschichtiges Drama.  www.filmfestival-goeast.de (nla/Foto goEast)

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“Future Slam” heute im Museum – Es gibt noch Karten für das Warm-up zur see conference

Beim dritten Future Slam der see conference im Museum Wiesbaden stehen heute Abend ab 20 Uhr wieder Wissenschaftler*innen und Expert*innen auf der Bühne, die sich mit ihren Forschungsgebieten der Zukunft unserer Gesellschaft verschrieben haben. Über den besten Vortrag entscheidet, wie immer beimScience Slam, das Publikum. Gute Nachricht: Es gibt noch Karten an der Abendkasse für Kurzentschlossene. (mehr …)

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Im blinden Vertrauen Grenzen sprengen: Bassistin Franzi Aller sorgt heute für internationales Jazzereignis im EXIL

Mit dem Projekt BLUE LION verwirklicht die Bassistin Franzi Aller – live zu erleben heute um 20 Uhr im Walhalla im EXIL in der Nerostraße – ihre musikalische Vision: Eigenkompositionen, deren Vielschichtigkeit emotionale Dimensionen im Zuhörer eröffnen, gespielt von einer internationalen Besetzung – Derrick Dymalski (Sax / USA), Matheus Jardim (Dr / BRA) und special guest Norbert Scholly (Git / GER / Köln) – verbunden durch gemeinsame Klangästhetik und blindes Vertrauen. Das spürbare Potential lässt die Vision eines kollektiven Klangkörpers zum Leben erwachen. Breit aufgestellt zeigen sich Einflüsse von J Dilla, Christian Scott und Thundercat, sowie Joe Pass und Bill Evans und erlauben den Musikern existierende Grenzen zwischen Jazz und Hip Hop bewusst zu sprengen und neu zu definieren.

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Mellow Mark am 20. April im Theater im Pariser Hof – sensor präsentiert und verlost 3 x 2 Freikarten

Mit den Füssen auf dem Drumkit, Gitarre im Arm, schneller Stimmsound-Wechsel zwischen Megaphon und Mikrophon plus Loopingstation für die Electro-Beats. Kein Wunder, dass Mellow Mark schon den Nachwuchsecho, den German Reggae Award und und sogar den Preis für den besten Klimasong bekommen hat. Nun veröffentlicht er sein Album „Nomade“ nochmal und nimmt das Publikum mit auf eine gewöhnliche Soloshow durch alle 8 Alben – am 20. April um 19.30 Uhr im Theater im Pariser Hof. sensor präsentiert und verlost 3×2 Freikarten: Mail an losi@sensor-wiesbaden.de